Headbanger Festival 2026

(Artikel Frank Bertram) 

Flugplatz statt Festplatz: „Headbanger-Festival“ am 22. August zieht nach Bad Gandersheim

Das „Headbanger-Festival“ am 22. August findet nicht in Einbeck statt. Das hat der Veranstalter, die Einbecker Brauhaus AG, heute bekannt gegeben. Die erstmals organisierte Veranstaltung wachse über die ursprünglichen Planungen hinaus. „Wir wollen kein Festival veranstalten, das gerade so möglich ist. Wir wollen ein Festival schaffen, das Künstlern und Fans gerecht wird und das langfristig wachsen kann“, erklärt der Vorstand der Einbecker Brauhaus AG, Marc Kerger. „Die neue Location bietet uns genau die Freiheiten, die wir dafür brauchen.“ Um den Fans, Künstlern und „der langfristigen Vision eines außergewöhnlichen Metal-Festivals gerecht zu werden“, wird die Veranstaltung auf den Flugplatz Bad Gandersheim verlegt, heißt es in einer Pressemitteilung. An diesem neuem Standort stehen deutlich mehr Flächen für Besucher, Bühnen, Parkmöglichkeiten, Camping und künftiges, langfristiges Wachstum zur Verfügung. Alle bisher erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit. Darüber hinaus verkünden die Veranstalter, dass die Kapazität für die VIP-Party mit „Soulfly“ und „Green Machine“ am neuen Standort deutlich erhöht werden konnte, so dass in Kürze online weitere VIP-Tickets zur Verfügung stehen werden.

Wie viele Tickets bislang verkauft sind, verraten die Veranstalter heute nicht. Bereits bei der Präsentation der Idee des „Headbanger-Festival“ im vergangenen Dezember war noch offen, ob die Veranstaltung auf dem Festplatz am westlichen Stadtrand von Einbeck alle Lärmschutzbedingungen würde einhalten können. Gerechnet wurde damals mit 8000 Besuchern. Ob die Veranstaltung in Einbeck genehmigt worden wäre, blieb zunächst offen. Wie die Veranstalter im Dezember erklärt hatten, wurde ein externes Gutachten erstellt für den Landkreis als Genehmigungsbehörde. Auch ein Verkehrskonzept für den Bereich Kohnser Weg sollte aufgestellt werden. Ergebnisse wurden nicht bekannt.

Was als eintägiges Festival geplant gewesen sei, entwickele sich zunehmend zu einem Projekt mit deutlich größerem Potenzial, heißt es heute in der Presseinfo. Die Veranstalter des „Headbanger Festivals“ planen langfristig mit Besucherzahlen im fünfstelligen Bereich und verfolgen das Ziel, das Heavy-Metal-Musikevent als festen Termin im deutschen Festival-Kalender zu etablieren. Der neue Standort am Flugplatz Bad Gandersheim biete dafür die notwendigen Voraussetzungen. Neben deutlich mehr Platz eröffne er zusätzliche Möglichkeiten für Campingflächen, Infrastruktur und eine Festivalerfahrung, die den Erwartungen der Rock- und Metal-Community entspricht. „Metal lebt von Energie, Gemeinschaft und einem intensiven Konzerterlebnis. Dafür braucht es die richtigen Rahmenbedingungen“, erklärte Marc Kerger. „Wir haben festgestellt, dass sich unsere Vision an einem anderen Standort deutlich besser umsetzen lässt. Rock- und Metal-Fans reisen hunderte Kilometer an, um genau diese Art der Musik auch bei den entsprechendenDezibel hören zu können. Sie kommen wegen des Erlebnisses.“

Auch die Möglichkeit, künftig ein mehrtägiges Festival mit Campingangebot zu etablieren, spielte bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. „Wir bedanken uns bei dem Bürgermeister der Stadt Gandersheim, Niklas Kielhorn, seinem Team und dem Vorstand des Vereins Flugplatz Bad Gandersheim, dass sie dieses Projekt unterstützen und den Standortwechsel so kurzfristig möglich gemacht haben“, erklärte Tobias Langer von der umsetzenden Agentur dluxe-media laut einer Pressemitteilung.

Weitere Informationen unter www.headbanger-festival.de.

Fotos: zir, Eisbrecher, Matteo Fabbiani/VDPictures, Green Machine, Marius Milinski, Warkings - Video: Dluxe Media GmbH