Jugendliche stärken
Mobbing, Gewalterfahrung, Leistungsdruck in der Schule – wenn Kinder und Jugendliche psychische Probleme haben, kann das verschiedene Auslöser haben.
Um Betroffenen und Mitschülern altersgerecht und übersichtlich Informationen rund um das Thema mentale Gesundheit zur Verfügung stellen zu können, hat die Medical School Hamburg (MSH) in Zusammenarbeit mit Experten die Online-
Plattform »Jugendliche stärken« ins Leben gerufen.
Woran erkennt man, dass ein Mitschüler psychische Probleme hat, wie ist zu reagieren oder wo gibt es Hilfe, um Schülern altersgerecht, niedrigschwellig und übersichtlich Informationen zur Verfügung stellen zu können, wurde die Plattform er-
stellt, teilte der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Northeim mit. »Jugendliche stärken. Gemeinsam stark in der Schule:
Für dich. Für Andere« ist unter www.jugendlichestaerken-niedersachsen.de zu finden.
Obwohl sich die Inhalte vornehmlich an Schüler zwischen 14 und 19 Jahren richten, finden dort auch Lehrer und Eltern hilfreiche Auskünfte.
»Mit kurzen, erklärenden Texten und Videos informiert die Website unter anderem zu mentaler Gesundheit, Ursachen psychischer Belastungen und konkreten Unterstützungsmöglichkeiten«, erklärt Katrin Keese aus dem SoVD-Beratungszentrum in Northeim. Ziel sei, den Blick Jugendlicher auf und füreinander zu schärfen, den Umgang mit psychischen Problemen zu lernen und Mittel an die Hand zu geben, sich selbst zu stärken.
»Ähnlich wie wir es in unserer aktuellen Kampagne ‘Für mehr Miteinander‘ tun, rückt das Projekt so den Zusammenhalt unter Schüler*innen und die Stärkung von Diversität in den Fokus«, lobt Keese.
Bei weiteren Fragen beantworten die SoVd-Berater in Northeim und unterstützen bei Antragstellungen.
Man erreicht sie unter Telefon 05551/913063 oder Mail info.northeim@sovd-nds.de.
